WohnBau Frankfurt Unsere Genossenschaft seit 1892
WohnBau Frankfurt

DIE WOHNBAU FRANKFURT · GESCHICHTE

Seit 1892 bauen wir an dieser Stadt.

Vom Beamten-Wohnungs-Verein über die AWG „Friedensgrenze“ bis zur heutigen Wohnungsbaugenossenschaft Frankfurt (Oder) eG: Meilensteine aus über 130 Jahren Unternehmensgeschichte.

Historische Bausubstanz in Frankfurt (Oder)

Ende des 19. Jahrhunderts waren Wohnungen überteuert, überbelegt und oft unzumutbar. Die Antwort darauf war eine Idee, die bis heute trägt: Menschen schließen sich zusammen und bauen füreinander.

Unsere Geschichte

Über 130 Jahre für Frankfurt (Oder).

Die Wurzeln unserer WohnBau Frankfurt reichen bis 1892 zurück, als der Beamten-Wohnungs-Verein zu Frankfurt (Oder) gegründet wurde. Seit 1990 besteht die heutige Wohnungsbaugenossenschaft Frankfurt (Oder) eG.

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1892 – Der Anfang

1892

Der Anfang

Am 2. Dezember 1892 berichtet die Frankfurter Oder-Zeitung von der Gründung der ersten Wohnungsbaugenossenschaft der Stadt, dem Beamten-Wohnungs-Verein. 1893 beginnt der Bau der ersten Wohnungen in der Gubener und der Ferdinandstraße.

1954 – Der Neubeginn

1947

Der Neubeginn

Nach der fast völligen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg lässt die Gründung der AWG „Einheit und Frieden“ mit 73 Mitgliedern den genossenschaftlichen Gedanken wieder aufleben. Erstes Projekt ist der Wiederaufbau der Lennéstraße 9 - 11.

1960 – AWG Friedensgrenze

1960

AWG Friedensgrenze

Verschmelzung mit der AWG „Solidarität“ zur AWG „Friedensgrenze“ mit 616 Mitgliedern. 1975 bis 1977 schließen sich weitere Genossenschaften an, darunter die „Gewoba“ und die Heimstättengenossenschaft.

1971 – Die Platte kommt

1971

Die Platte kommt

Montagebeginn in Hansa-Nord: 740 Wohnungen entstehen. Im Juli 1977 wird die erste Platte am heutigen Spartakusring gesetzt. Das war der Beginn Neuberesinchens, geplant für 25.000 Menschen. Bis 1989 übernimmt die AWG dort rund 4.700 Wohnungen.

1990 – Die Wende

1990

Die Wende

Am 27. September 1990 Umgründung zur Wohnungsbaugenossenschaft Frankfurt (Oder) eG (kurz: WohnBau Frankfurt), Registereintragung am 6. Dezember 1990 unter Nummer 46. Zu diesem Zeitpunkt: 13.300 Mitglieder und 13.100 Wohnungen.

2023 – Gewohnt gut

2023

Gewohnt gut

Abschluss der Sanierung in der Großen Scharrnstraße und Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ des BBU unter Schirmherrschaft des Brandenburger Infrastrukturministeriums.

Heute – Die 2020er

Gegenwart

Die 2020er

Heute stehen wir für rund 6.500 Wohnungen, etwa 100 Gewerbeflächen und 1.500 Stellplätze und Garagen. Vor allem aber für eine starke Genossenschaft, die ihren Mitgliedern zuhört, Anliegen ernst nimmt und das Wohnen in Frankfurt (Oder) permanent weiterentwickelt.

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Mitglieder zählte die Genossenschaft bei der Umgründung 1990.

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Wohnungen übernahm die AWG bis 1989 allein in Neuberesinchen.

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unserer Wohnungen sind heute bereits komplett saniert.

Warum Genossenschaft

Ende des 19. Jahrhunderts herrschte in den wachsenden Städten bittere Wohnungsnot: überteuerte, überbelegte und unhygienische Quartiere begünstigten Epidemien und soziale Unruhen. Das Genossenschaftsgesetz vom 1. Mai 1889 schuf die Rechtsgrundlage für eine neue Idee - gemeinsam bauen, fair wohnen.

Nach der Wende

Von knapp 88.000 Einwohnern 1988 auf knapp 59.000 im Jahr 2023: nach der Wende erzwang der Bevölkerungsrückgang der Stadt den Rückbau eines Teiles unseres Wohnungsbestandes. Gleichzeitig wurde konsequent saniert. Heute sind mehr als die Hälfte aller Wohnungen komplett modernisiert.

Zeittafel

Viele Genossenschaften, eine Geschichte.

Seit über 130 Jahren gibt es uns nun schon. Viele historische Ereignisse haben wir gemeinsam mit den Genossenschaftsmitgliedern gemeistert. Unsere Geschichte begann im Jahre 1892 mit der Gründung des Beamten-Wohnungs-Vereins.

1892

Beamten-Wohnungs-Verein zu Frankfurt (Oder) eGmbH

1911

Heimstättengenossenschaft des Mietervereins zu Frankfurt a. d. Oder

1919

Kriegerheimstättengenossenschaft e.G.m.b.H. Frankfurt/Oder

1924

Baugenossenschaft des Mietervereins Frankfurt/Oder

1926

Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft „Gewoba“

1928

Frankfurter Bau- und Siedlungsgenossenschaft eGmbH zu Frankfurt (Oder)

1954

Gründung der Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft „Einheit und Frieden”

1957

Gründung der Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft „Solidarität”

1960

Verschmelzung beider Genossenschaften zur AWG „Friedensgrenze”

1975

Zusammenschluss der AWG Friedensgrenze mit den Wohnungsgenossenschaften „Gewoba“, „Am Weiher“ und "Mieterverein"

1977

Genossenschaft für gemeinnützigen Wohnungsbau und „Heimstätten“

1990

Umgründung der AWG "Friedensgrenze" zur Wohnungsbaugenossenschaft Frankfurt (Oder) eG

2023 Ausgezeichnet

August 2023

Ausgezeichnet: „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“.

Mit dem Abschluss der Sanierung in der Großen Scharrnstraße ist neues Leben in die Frankfurter Innenstadt gezogen. Dafür erhielten wir das Qualitätssiegel des BBU - eine Auszeichnung für die ganzheitliche Aufwertung eines für unsere Stadt wichtigen Quartieres.

Und die Geschichte geht weiter - gemeinsam mit Ihnen.

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